Regierung setzte mit Zukunftskongress erneut auf breiten Dialog

Auch in der zweiten Umsetzungsphase des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK II) setzt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf einen breiten Dialog. Dazu trafen im April  Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen im St. Vither Triangel zum zweiten Zukunftskongress zusammen.

„Bei der Regionalentwicklung, geht es in aller erster Linie darum festzustellen, welche Faktoren die Region beeinflussen, wo aktuelle Stärken und Schwächen liegen, welche Chancen ergriffen werden können und welchen aktuellen und zukünftigen Gefahren es auszuweichen gilt“, erläuterte Ministerpräsident Oliver Paasch die Ziele gleich zu Beginn der Veranstaltung.

Dabei wurde sich nicht nur einmal mehr mit den spezifischen Herausforderungen und Strategien der Region auseinandergesetzt, die rund 130 Teilnehmer waren auch gekommen, um gemeinsam mit der begleitenden Agentur für Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung FUTOUR zielgerecht die Schwerpunkte zu analysieren und zu bewerten. Unter dem Motto „Ostbelgien leben 2025“ startete der Kongress mit zwei Impulsreferaten von der freischaffenden Raumwissenschaftlerin Prof. Dr. Gerlind Weber („Herausforderung ländlicher Räume“ ) und Prof. Dr. Harald Heinrichs vom Institut für Nachhaltigkeitssteuerung an der Leuphana Universität in Lüneburg („Zukunftsgestaltung in unübersichtlichen Zeiten mit dem Schwerpunkt politischer Strategien“).

Da das 2009 gestartete und langfristig angelegte Entwicklungskonzept naturgemäß auf das Mitwirken von Sozial-, Wirtschafts- und Kulturakteuren angewiesen ist, wurden im Nachmittag zur aktiven Einbindung Workshops zu den Themen Fachkräftesicherung, Armutsprävention, Förderpädagogik und Soziale Arbeit im digitalen Wandel durchgeführt.

„Wir möchten bewirken, dass auch das REK III, wie seine Vorgängerprogramme, zu einem breit getragenen, einem gesamtgesellschaftlichen Konzept wird, das die Menschen der Regionen verbindet, neue Kräfte frei setzt und Ostbelgien für seine Zukunft rüstet“, so Ministerpräsident Paasch abschließend.

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