Verhandlungsauftakt Sektorenabkommen Öffentlicher Dienst

Am Amtssitz von Ministerpräsident Oliver Paasch starteten Regierung und Gewerkschaften im April ihre Verhandlungen über ein mögliches neues Sektorenabkommen für den von der Deutschsprachigen Gemeinschaft abhängigen Öffentlichen Dienst. Davon betroffen sind alle Mitarbeiter/innen des Ministeriums, der Dienste mit getrennter Geschäftsführung und der paragemeinschaftlichen Einrichtungen sowie die mehr als 2000 Beschäftigten des freien, des Gemeinde- und des Gemeinschaftsunterrichtswesens.

Die Einladung der Regierung zur Konzertierung erfolgte vor dem Hintergrund, dass das zu Beginn der Legislaturperiode ausgehandelte Sektorenabkommen, das bereits zahlreiche Verbesserungen für die Beschäftigten enthielt, auslief. Nunmehr geht es folglich um das Aushandeln eines Abkommens für die kommenden Jahre. Die Gewerkschaften trugen bei diesem Auftakt ihre Forderungen vor. Die Regierung zeigte ihrerseits Dialogbereitschaft und wies darauf hin, dass sie im Rahmen der finanzpolitischen Möglichkeiten zusätzliche Anstrengungen – insbesondere zugunsten des Bildungswesens – in Erwägung ziehe.

Vereinbart wurde heute neben der Arbeitsweise auch die Bildung von sektorenspezifischen Arbeitsgruppen. Die Regierung hoffe, so Ministerpräsident Paasch, auf einen einvernehmlichen Abschluss in absehbarer Zeit. Das Verhandlungsklima bewertete der Regierungschef jedenfalls nach der ersten Runde als „sehr konstruktiv“.

 

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