Ministerpräsident Paasch sprach beim Neujahrsempfang der FH Aachen

Auf Einladung des Rektorats richtete Ministerpräsident Oliver Paasch am Freitag das Wort an die Gäste des Neujahrsempfangs der Fachhochschule (FH) Aachen, die sich sehr zahlreich in der Bayernallee eingefunden hatten. Wie ein roter Faden zog sich die gute Kooperation zwischen der FH und ostbelgischen Einrichtungen und Unternehmen durch die Veranstaltung. Eine Zusammenarbeit, die noch weiter ausgebaut werden soll.

„Als euregional vernetzte Hochschule baute die FH Aachen im vergangenen Jahr ihre Kooperation mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens zum Aufbau eines starken grenzüberschreitenden Forschungs- und Bildungsnetzwerks aus. Gemeinsam mit dem Robert-Schuman-Institut (RSI) in Eupen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) und in Kooperation mit Ostbelgien wird die FH Aachen auch zukünftig die Weichen stellen für die bestmögliche Ausbildung junger Menschen vor Ort und für alle Interessierten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die an der FH Aachen studieren möchten. Auch die Zusammenarbeit zwischen den ostbelgischen Unternehmen und den Forschungseinrichtungen der FH wird kontinuierlich intensiviert“. Mit diesen einladenden Worten präzisierte Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann den Stellenwert, den er und seine Hochschule dem Standort Ostbelgien beimisst.
Im Februar 2016 schlossen DG und FH ein Abkommen, das zur Einrichtung einer Anlaufstelle im Eupener RSI führte, die hiesige Schüler über das breite Studienangebot der Fachhochschule informiert.

„Dazu zählen Studiengänge, die unsere eigenen Ausbildungen ergänzen und bereichern. Ich denke hierbei speziell an die Studiengänge ‚Maschinenbau Plus‘ und ‚Elektrotechnik Plus‘, die auf Grund ihrer berufsbegleitenden Ausrichtung interessante Perspektiven für angehende ostbelgische Handwerker bieten“, so Oliver Paasch in seiner Ansprache.
Die neue Geschäftsstelle der FH in Eupen diene gleichzeitig als Bindeglied zwischen der FH und der ostbelgischen Unternehmenslandschaft. Auf diese Weise werde es „unseren kleineren und mittleren Unternehmen ermöglicht, vom Knowhow der Fachhochschule zu profitieren.

Ein Wissenstransfer, der angesichts des zunehmenden Konkurrenzdrucks und des technologischen Fortschritts für die ostbelgische Wirtschaft von großem Wert ist“, so
der Eupener Regierungschef, der von Bildungsminister Harald Mollers zum Neujahrsempfang der FH Aachen begleitet wurde.

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