Paasch & Mollers: “Französisch-Tests für DG-Studenten an frankophonen Hochschulen nicht rechtens”

In Form eines gemeinsamen Schreibens an die Universitäten und Hochschulen im frankophonen Landesteil haben DG-Ministerpräsident Oliver Paasch und Bildungsminister Harald Mollers auf die Unrechtmäßigkeit von Französisch-Tests bei Studenten aus der DG hingewiesen.

In jüngster Zeit häuften sich bei der DG-Regierung die Rückmeldungen hiesiger Studierender, die sich zu Beginn oder im Laufe ihres Studiums an einer Universität oder Hochschule im frankophonen Belgien einer Prüfung ausgesetzt sahen, die dem Nachweis der ausreichenden Kenntnis der französischen Sprache dienen sollte. „Diese Praxis steht in Widerspruch zur geltenden Gesetzgebung“, so die DG-Minister. „Diese besagt explizit, dass ein in der Deutschsprachigen Gemeinschaft erlangtes Abschlusszertifikat der Oberstufe des Sekundarunterrichts oder ein Hochschuldiplom kurzer Studiendauer eine ausreichende Beherrschung der französischen Sprache belegt“.

Paasch und Mollers forderten die Rektoren und Direktoren der Einrichtungen folgerichtig dazu auf, Inhaber dieser Diplome aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft von jeglicher Verpflichtung zur Teilnahme an Französischprüfungen zu befreien.

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