Glauben an die Gemeinschaft – Runder Tisch der Religionen in Ostbelgien eingesetzt

„Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“, sagte der Präsident von missio-Belgien, Michel Coppin, einer der Impulsredner bei der Einsetzung des Runden Tisches der Religionen in den vergangenen Tagen in den Räumlichkeiten des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Eingeladen waren alle offiziellen Glaubensvertreter der anerkannten Glaubensgemeinschaften in Ostbelgien. Und Sie kamen.

Eupens Dechant Helmut Schmitz erhofft sich durch regelmäßige Gespräche nicht nur einen guten Umgang mit Neuankömmlingen sondern auch kontroverse Diskussionen.
Er betont, dass es wichtig sei, dass wir den “gegenseitigen Respekt der Religionen und Kulturen leben”.

Erste Früchte scheint der Runde Tische der Religionen unmittelbar nach seiner Einsetzung schon zu tragen: So wird die evangelische Gemeinde bspw.  gemeinsam mit den Moslems eine Wanderung veranstalten. Weitere Ideen waren gemeinsame Fußballspiele, Kochen und gegenseitige Besuche, theologische Gespräche und Tage der offenen Kirche/Moschee.

Der Ministerpräsident erwähnte, dass sich zum ersten Mal alle Religionen in Ostbelgien zusammengefunden haben.

Auch die Stiftung Weltethos berichtet auf ihrer Webseite über das Thema: http://www.weltethos.org/aktuelles/#ostbelgien

Lesen Sie hier die gemeinsame Erklärung der Glaubensgemeinschaften und der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft  zur Gründung  des “Runden Tisches der Religionen” in Ostbelgien.

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