61,3 Millionen Euro in Infrastrukturen investiert

Finanzminister Oliver Paasch teilte heute mit, dass nach jüngsten Vorschüssen und laut provisorischer Endabrechnung die Regierung im vergangenen Jahr 61,3 Millionen in ostbelgische Infrastrukturen investiert hat. Die aktuellen Vorschüsse wurden auf Infrastruktursubsidien ausgezahlt und  belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. 38 Projektträger erhielten einen Vorschuss in Höhe von 90% der Beträge , die die Deutschsprachige Gemeinschaft zur Verwirklichung ihrer Vorhaben beisteuert.

Hiervon profitierten insbesondere Projekte im Bildungsbereich (wie die Grundschulen von Deidenberg, Burg Reuland, Hergenrath, Kelmis, Walhorn, Lontzen, Recht und Rodt) und im Sozialbereich (wie der Hof Peters, die WG Lommersweiler, die Behindertenstätte Eupen, das Marienheim Raeren und die Tagesstätte Meyerode).

Diese Vorgehensweise der Regierung sei relativ neu, erklärte Oliver Paasch. Durch diese Vorschussregelung werde die Liquidität von Projektträgern (insbesondere der Gemeinden) deutlich verbessert, so der Eupener Regierungschef. Gleichzeitig sei damit auch ein Vertrauensvorschuss an die Projektverantwortlichen verbunden.

Oliver Paasch erinnerte daran, dass die Regierung im Rahmen ihrer finanzpolitischen Strategie massiv Investitionen vorziehe, um kommende Generationen zu entlasten.

Lesen Sie dazu auch beigefügte Auflistung.

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