Oliver Paasch beim Gipfel der Großregion – Vorsitz geht über an Luxemburg

Zum 15. Mal tagte heute der Gipfel der Großregion. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft vertritt zu diesem Anlass Ministerpräsident Oliver Paasch, der in Arlon unter anderem auf den luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel sowie auf seine deutschen Amtskolleginnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) traf.

Die Regierungschefs aus den verschiedenen Regionen des territorialen Verbundes nahmen das Gipfeltreffen zum Anlass, Bilanz des aktuellen Vorsitzes zu ziehen und einen Ausblick auf die weitere Kooperation zu geben. Im Zentrum der Diskussionen standen dabei die Themenbereiche Mobilität und Raumentwicklung, Bildung und Lebenslanges Lernen, Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit, Gesellschaft und Sicherheit, Tourismus und Kultur sowie auch Umwelt und Nachhaltigkeit.

Damit endete auch die zweijährige Präsidentschaft der Wallonie in Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Föderation Wallonie-Brüssel, die das Zepter an das Großherzogtum Luxemburg weiterreichten.

Seit 1995 finden in regelmäßigen Abständen Gipfel der Großregion statt. Diese Treffen auf höchster politischer Ebene sollen der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion neue Impulse geben. Das Gebiet, zu dem neben den genannten belgischen Gliedstaaten auch Luxemburg, das Saarland, Rheinland-Pfalz und das französische Lothringen zählen, beheimatet mehr als elf Millionen Menschen. Geprägt ist die europäische Modellregion unter anderem von einer hohen Mobilität von Grenzpendlern und Verbrauchern sowie den hierdurch entstehenden Austausch. Mehr als 200.000 Menschen überqueren in der Großregion täglich die Grenze, um in einem anderen Land als dem ihrigen ihrer Arbeit nachzugehen.

Die Bildergalerie zeigt einige Eindrücke aus dem Palais d’Arlon von J. Van Belle – WBI.

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