Prävention: DG-Strategie gegen gewaltsamen Radikalismus

Seit den terroristischen Anschlägen in Paris am 7. Januar 2015 („Charlie Hebdo“) und am 13. November 2015 sowie am 22. März 2016 in Brüssel erfährt das Thema Radikalisierung eine hohe Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung.

Die Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus wird im Zuge der genannten Ereignisse als eine zentrale Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Akteure in West-Europa identifiziert. In diesem Kontext und im Rahmen ihrer Zuständigkeiten hat die DG-Regierung beschlossen, der Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus eine angemessene Aufmerksamkeit zu widmen.

In enger Rücksprache mit relevanten Diensten aller politischen und administrativen Ebenen wurde eine Strategie zur Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ausgearbeitet, die sich auf den Zeitraum 2016-2020 bezieht. Dabei orientiert sie sich unter anderem an den belgischen Referenzdokumenten „Note-cadre de Sécurité intégrale“ (NCSI) und „Plan d’action Radicalisme“ (Plan R).

Thematische Aktionsschwerpunkte in Form von vier „Säulen“ fließen dabei in konkrete Maßnahmenvorschläge ein. Außerdem bietet das Dokument einen mittelfristigen Ausblick auf die Präventionspolitik der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Die Strategie kann unter folgenden Links in den drei belgischen  Landessprachen heruntergeladen werden.

- Strategie zur Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus DE PUBLIC
- Stratégie de prévention du radicalisme violent FR PUBLIC
- Strategie voor de preventie van gewelddadig radicalisme NL PUBLIC

Weitere Informationen erteilt:

Daniel Hilligsmann
Koordinator für die Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus
+32(0)87 789 631
daniel.hilligsmann@dgov.be

 

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