DG-Regierung traf FEDASIL – Auffangzentrum Elsenborn schließt zum 30. November

Die DG-Regierung traf am 19. Juli in Eupen mit der für das Flüchtlings-Auffangzentrum Elsenborn zuständigen Leitung von FEDASIL, darunter auch Generaldirektor Jean-Pierre Luxen, zu einer Unterredung zusammen. Die Gesprächspartner hatten im Januar ihren Willen kundgetan, künftig halbjährlich über die Entwicklungen austauschen zu wollen.

Der Regierung wurde im Zuge des heutigen Treffens mitgeteilt, dass das provisorische Auffangzentrum Elsenborn am 30. November definitiv schließen werde.

Vor diesem Hintergrund warfen die Minister die Frage nach den Perspektiven der im Zentrum beschäftigten Arbeitnehmer auf, die über zeitlich befristete Arbeitsverträge verfügen. FEDASIL erklärte daraufhin, dass alle Personalmitglieder bis zum 31. Dezember dieses Jahres im Zentrum beschäftigt blieben und man sich bis dahin bestmöglich bemühen werde, diesen bei der Suche nach einer neuen Anstellung behilflich zu sein.

Die Regierung erbat auch Informationen über das weitere Schicksal der derzeit noch im Auffangzentrum untergebrachten Flüchtlinge. Zum heutigen Tage sind dies noch 393 Personen (darunter keine unbegleiteten Jugendlichen mehr), vorwiegend afghanischer oder  irakischer Herkunft. Nach Auskunft von FEDASIL werden diese in den kommenden Wochen auf andere Zentren im Land verteilt werden. Dies dürfte zuletzt der Fall sein für die Familien mit Kindern, die derzeit in deutscher Sprache im Auffangzentrum selbst oder in einer Schuleinrichtung in der DG unterrichtet werden. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass diesen Kindern schnelle und gute Fortschritte beim Erlernen des Deutschen bescheinigt würden, werde man sich – so FEDASIL – bemühen, bis zum Entscheid über das Aufenthaltsrecht und im Einvernehmen mit den Eltern auch weiterhin eine Beschulung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.

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