NRW-Staatssekretär Eumann (Europa & Medien) besuchte DG

Der nordrhein-westfälische Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Marc Jan Eumann (SPD), besuchte in diesen Tagen die Deutschsprachige Gemeinschaft, wo er zunächst mit Ministerpräsident Oliver Paasch zusammentraf und anschließend das Medienzentrum sowie den BRF besichtigte.

Im Namen der NRW-Landesregierung sprach der Staatssekretär unserem Land mit Blick auf die Anschläge von Brüssel einleitend sein Mitgefühl aus. Paasch und Eumann halten auf Ebene der Terrorabwehr eine zu vertiefende grenzüberschreitende und europäische Zusammenarbeit für unabdingbar.

Grenzüberschreitend sind neben den Fragen rund um die Flüchtlingsthematik auch die Zweifel am sicheren Betrieb der belgischen Atomreaktoren Tihange2 und Doel3. Paasch informierte den Staatssekretär über die Gespräche mit dem belgischen Innenminister Jan Jambon, der am 23. Februar eine Delegation der Euregio Maas-Rhein empfangen und sich etwa bereiterklärt hatte, die in der Diskussion stehenden Atomkraftwerke durch eine deutsche und durch die Bundesregierung akkreditierte, unabhängige Expertenkommission inspizieren zu lassen. Im selben Kontext sprachen Eumann und Paasch auch über die Energiewende und konstatierten die aus ihrer Sicht bestehende, absolute Notwendigkeit des Baus der Gleichstromtrasse (Alegro) zwischen Deutschland und Belgien.

In der Flüchtlingsfrage beleuchteten die Politiker vor allem den Aspekt der unbegleiteten Minderjährigen sowie minderjährigen Migranten im Allgemeinen und darauf bezogen die Herausforderungen für das Unterrichtswesen sowie auch daraus entstehende Chancen und Potenziale für das Handwerk und kleine und mittlere Unternehmen.

Gemeinsam mit Medienministerin Isabelle Weykmans besuchten Eumann und Paasch im Anschluss den BRF sowie auch das Medienzentrum der DG, das auf eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen blickt. Intensive Kontakte bestehen beispielsweise zur Landesmedienanstalt NRW oder auch zum Landschaftsverband Rheinland.

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