Terrorakte – Vielerorts Schweigeminuten im Gedenken an die Opfer

Nach den furchtbaren und verabscheuungswürdigen Terrorakten in Brüssel wurde den Opfern vielerorts am Mittag des 23. März in einer Schweigeminute gedacht.

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft beteiligten sich daran unter anderem die Regierung, das Parlament und die Verwaltung der DG. Ministerpräsident Oliver Paasch wohnte darüberhinaus einer Gedenkzeremonie an der Brüsseler Place de la Bourse bei, wo sich auf Initiative seines flämischen Amtskollegen Geert Bourgeois Politiker und Vertreter verschiedenster Glaubensgemeinschaften versammelten und Blumen niederlegten.

Mit folgenden Worten hatten Regierung und Parlament am Tag der schrecklichen Ereignisse im Namen der Deutschsprachigen Gemeinschaft ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht:

“Mit Entsetzen und zutiefst schockiert haben wir heute von den furchtbaren Anschlägen in Brüssel erfahren müssen. Diese Akte des Terrors haben zahlreiche unschuldige Menschen das Leben gekostet und noch mehr Verletzte gefordert. Ähnlich wie in Paris handelt es sich um Anschläge gegen die Menschlichkeit, gegen unsere  Lebensweise und unsere Wertvorstellungen. Wir erleben zurzeit dramatische und sehr schmerzliche Stunden in unserem Land.

Im Namen der Deutschsprachigen Gemeinschaft sprechen wir allen Angehörigen unsere tiefempfundene Anteilnahme aus und wünschen den Verletzten eine baldige Genesung.

In diesen schweren Stunden sollten wir alle solidarisch zusammenstehen und unsere Werte verteidigen. Wir werden nicht zulassen, dass Terroristen unsere Lebensweise zerbomben. Der Kampf gegen den Terror ist eine Herausforderung, die kein Staat alleine bewältigen kann. Wir brauchen gerade jetzt mehr Europa und europäischen Zusammenhalt. Die zahlreichen Beileidsbekundungen, die uns zurzeit aus ganz Europa erreichen, erfüllen uns mit Dankbarkeit. Sie zeigen uns, dass es unter den Menschen in Europa allen Unkenrufen zum Trotz immer noch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit gibt. Auf dieser Grundlage sollten wir uns weiterhin für jene Werte einsetzen, die unsere Lebensqualität in Europa ausmachen. Dazu zählen insbesondere die Freiheit, die Toleranz und die Solidarität.”

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