Griechische Entscheidung bedroht Menschen mit Armut

Als „unverantwortlich und zutiefst bedauerlich“ qualifizierte DG-Ministerpräsident Oliver Paasch die Entscheidung der griechischen Regierung zum Abbruch der Verhandlungen mit der Eurogruppe. Diese scheiterten bekanntlich am Samstag, nachdem der griechische Ministerpräsident ein Referendum über das seitens der EU geforderte Reformpaket angekündigt hatte und dies mit der Empfehlung an seine Landsleute verband, dieses Maßnahmenbündel abzulehnen.

„Das Verhalten der Regierung Tsipras in Griechenland ist unverantwortlich und zutiefst bedauerlich. Da nimmt eine Regierung eine ganze Bevölkerung in Geiselhaft. Die Zugeständnisse der Geldgeber waren sehr viel weitgehender, als ich zu hoffen gewagt hatte. Und dann lehnt die griechische Regierung alle Kompromisse aus ideologischen Gründen einseitig ab“, verlautete hierzu seitens Oliver Paasch.

Dieses Verhalten bestürze ihn sehr, weil es unzählige Menschen in eine noch schlimmere Armut zu stürzen drohe. „Darunter werden mal wieder der ‚kleine Mann‘ und die ‚kleine Frau‘ leiden“, so der Eupener Regierungschef. Paasch verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Griech(inn)en am nächsten Sonntag im Rahmen des angekündigten Referendums für das Kompromisspaket stimmen werden.

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