Oliver Paasch will multilaterales Forum der Kulturen in der DG schaffen

Durch ein besseres Kennenlernen der Überzeugungen und der Werte anderer gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, Vorurteilen und Ängsten entgegenzuwirken und dadurch soziale und politische Spannungen zu überwinden, dies ist das Ziel, das interkultureller Dialog verfolgt.

Dass auch in unserem direkten, pluralistischen Umfeld globale Herausforderungen durch eine weltweit vernetzte Kommunikation an uns herangerückt sind, verdeutlicht die Wichtigkeit einer solchen Verständigung für ein friedfertiges und respektvolles Zusammenleben der Kulturen in Ostbelgien.

Ministerpräsident Oliver Paasch möchte diesen Dialog im Namen der Regierung auf DG-Ebene durch die Schaffung eines Runden Tischs fördern. Vertreter anerkannter Religionen, von Schulen, Kulturvereinigungen, Jugendorganisationen, sozialen Einrichtungen und weitere Akteure des gesellschaftlichen Lebens in Ostbelgien sollen dazu eingeladen werden, gemeinsam über eine Stärkung des Zusammenlebens und vorbeugende Maßnahmen  gegen Radikalismus, Extremismus und Gewalt nachzudenken.

„Auch wir in der kleinen DG tragen eine Verantwortung für die Welt, in der wir leben. Ist die DG im klassischen Sinne auch nicht für sicherheitspolitische Fragen zuständig, so kann sie doch – beispielsweise auf Ebene des Bildungswesens und der Kulturpolitik – präventive Maßnahmen ergreifen und zu einem weltoffenen, pragmatischen Dialog zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturkreise beitragen“, so Oliver Paasch.

Der Runde Tisch sollte eine Bestandsaufnahme der Situation in der DG vornehmen und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten, „die wir als eine Ergänzung zu bereits bestehenden Initiativen sehen und die in das Regierungsprogramm einfließen könnten“, so der Ministerpräsident.

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