Theaterpädagogik langfristig abgesichert

Unterrichtsminister Oliver Paasch unterzeichnete zum Jahresende in St. Vith einen Kooperationsvertrag mit dem AGORA-Theater, der viel Planungssicherheit bietet und die Theaterpädagogik in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bis Ende 2018 absichert.

Die neue Theaterpädagogin der DG wurde in diesem Rahmen ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt: Susanne Schrader trat am 1. Januar die Nachfolge von Helga Kohnen an, die in diesem Bereich in den vergangenen dreieinhalb Jahren hervorragende Aufbauarbeit leistete. Seit 2010 war sie vom Unterricht freigestellt worden, um eine inzwischen viel beschrittene Brücke zu bauen zwischen Theater und Schule.

Wenngleich die AGORA ohne Theaterpädagogik und umgekehrt auch die Theaterpädagogik ohne die Theaterwerkstatt existieren könne, so die künstlerischen Leiter des Ensembles, Kurt Pothen und Roger Hilgers, sei es AGORA wichtig, das eine vom  anderen profitieren zu lassen. Die Schulen blieben dabei das wichtigste Betätigungsfeld der Theaterpädagogin, jedoch könnten durchaus auch andere Zielgruppen (Senioren, Jugendgruppen, Asylbewerberzentren,…) das Angebot in Anspruch nehmen.

So sieht der Vertrag die Erstellung und Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Theaterpädagogik in Übereinstimmung mit der Methodik des (von Marcel Cremer begründeten) „Autobiografischen Theaters“ in enger  Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung des AGORA-Theaters vor. Ein Jahresprogramm aller Aktivitäten in diesem Bereich ist der Regierung jeweils zum Schuljahresbeginn vorzulegen. Der Rechenschaftsbericht über die Inhalte der Aktionen und die Verwendung der Mittel im abgelaufenen Schuljahr wird darüber hinaus dem Parlament zur Kenntnis gebracht werden.

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