Kultur macht Schule – Aufruf

Die Kulturvermittlung insgesamt ist ein Schwerpunkt der Kulturpolitik der DG und auch im Schulalltag ist die kulturelle Bildung fest verankert. Deshalb haben Unterrichtsminister Oliver Paasch und Kulturministerin Isabelle Weykmans mit dem Schuljahr 2013/2014 „Kultur macht Schule“ lanciert, ein Projekt, das unmittelbar zum Erfolgsmodell wurde.

„Kultur macht Schule“ ermöglicht jungen Menschen an ostbelgischen Schulen kulturelle Erlebnisse und Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen die Begegnung und die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. Zahlreiche Schulen im Süden wie im Norden unserer Gemeinschaft haben Kulturprojekte für ihre Schüler gebucht, vom Figurentheater bis hin zum Schulorchester. Angesichts dieses Erfolgs entschieden Paasch und Weykmans noch im vergangenen Jahr, das Angebot auszuweiten und die Mittel zu erhöhen. Bis Anfang Januar dieses Jahres wurden 28.842 EUR zugesagt, 43 Projekte wurden von 26 Schulen gebucht. Besonders beliebt waren bisher die Theaterangebote von Chudoscnik Sunergia (Figurentheater Heinrich Heimlich) und Agora, aber auch Angebote wie „Eine unmögliche Welt“, bei dem Kinder ihr eigenes Buch gestalten und entwerfen, Malkurse für Primarschüler oder die Einführung in den Gebrauch des Orff-Instrumentariums wurden sehr oft in Anspruch genommen. „Wir sind natürlich sehr zufrieden mit der Resonanz, die im Pilotjahr unsere Erwartungen weit übertroffen hat. Der Wunsch nach Begegnung und Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit Kultur ist vorhanden, und „Kultur macht Schule“ ist die richtige Antwort auf diesen Bedarf“, so die beiden Minister.

Alle Angebote des Projekts „Kultur macht Schule“ sind weiterhin einsehbar auf der Website www.kulturmachtschule.be. Hier ist auch detailliert beschrieben, wie die Schulenein Angebot buchen können.

Aufruf für 2014/2015

Indes richtet die Regierung einen erneuten Aufruf an alle Kulturschaffenden und Künstler, bis 1. März 2014 Projekte für das Schuljahr 2014/2015 einzureichen. Die eingereichten Angebote werden zunächst vom Ministerium geprüft und anschließend an eine Jury weitergeleitet, die Empfehlungen für die Aufnahme in den Katalog für das nächste Schuljahr ausspricht. Im Anschluss daran schließt die Regierung der DG mit den Anbietern Verträge ab, der Katalog wird erstellt und Mitte August an die Schulen versandt, die zunächst bis 19. September 2014 Zeit haben, ihre Anträge zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das neue, vereinfachte Regelwerk online sein, und Anfang Oktober werden die Zusagen an die Schulen versandt. Nichts geändert hat sich an der Bezuschussung seitens der DG, die weiterhin 100 Prozent der reinen Projektkosten übernimmt – Fahrtkosten ausgenommen.

Teilen